Gesundheitsuntersuchung (Checkup 35+)

 

Viele Erkrankungen werden von den Betroffenen nicht oder erst spät bemerkt, da sie im Frühstadium keine oder nur geringe Beschwerden hervorrufen.

Hier hilft nur ein regelmäßiger Gesundheits-Check, der einmal pro Jahr durchgeführt werden sollte.

 

Ziel ist auch die Erkennung von Risikofaktoren für chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, chronische Bronchitis und chronische Nierenerkrankungen.

 

Ab dem 35.Lebensjahr haben Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung jedes zweite Jahr Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung. Sie beinhaltet die körperliche Untersuchung - ggf. mit Hautkrebs-Screening - und eine Blut- und Urinuntersuchung.

 

Sollten sich Verdachsmomente für bisher nicht bekannte Erkrankungen ergeben, werden selbstverständlich die notwendigen Folgeuntersuchungen veranlasst und der Patient umfassend beraten. 

Hautkrebs-Früherkennung (Screening)

 

Ab dem Alter von 35 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf die "Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs". Dabei geht es darum, frühzeitig zu entdecken, ob ein Patient eine der folgenden Krebserkrankungen hat:

  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs),
  • Basalzellkarzinom,
  • Spinozelluläres Karzinom

Alle zwei Jahre kann diese Untersuchung wiederholt werden. Viele Krankenkassen bieten die Untersuchung auch öfter und bereits für jüngere Patienten an.

Laut Angaben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI, Daten von 2012) nutzen jedoch nur rund 30 Prozent der Anspruchsberechtigten das Angebot der Hautkrebs-Früherkennung.

 

Wenn sich Verdachtsmomente auf eine der oben genannten Krebserkrankungen ergibt, erfolgt die kurzfristige Überweisung an einen Hautarzt.